Dienstag, 11. Januar 2011

Fasnachtsbräuche



Kaum ist Weihnachten vorüber, liest man in den Zeitungen schon von den Vorhaben der Fastnachtsgesellschaften. Ich bin beeindruckt! Wer einen etwas langsameren Rhythmus hat so wie ich, der kommt da fast nicht mehr mit. Es scheint für die Menschen sehr wichtig zu sein, einen genauen Zyklus im Laufe des Jahres zu verfolgen. Wir brauchen eben Struktur und die wird uns auf diese Weise gegeben. Und noch mehr Struktur brauchen wohl auch die Medien :-). Denn die müssen immer was zum Schreiben und Verkünden haben...
Wieviele Welten haben wir uns da aufgebaut! Welten, die dafür sorgen, dass andere Welten wiederum existieren können. Manchmal sind es auch Scheinwelten und manchmal ziemlich unnütze Welten.
Naja, ob die Fasnacht unnütz ist, darüber lässt sich streiten. Ihr Ursprung hatte ja mal sehr viel Sinn. Auf jeden Fall sind Perkeos Mannen in Salurn schon bereit für den Start in die Narreteien. Und auch in Imscht in Tirol geht’s schon bald los mit dem fröhlichen Feiern. Die Buabe, also die (kleinen) Buben machen sich schon bereit, betreut und gut verkleidet durch die Gassen zu ziehen. Hier herrscht – so erzählt man – totales Alkoholverbot. Und es wird bewiesen, dass man auch so sehr lustig sein kann.
Hotels z.B. in Obergurgl und andere Gastgeber im Land stellen schon die ersten Fastnachtsangebote ins Netz, nur wer schnell ist, hat anscheinend Erfolg. Mal sehen, ob das langfristig auch so bleibt!?
Auf jeden Fall steht dem Fasching nichts mehr im Wege...

Dienstag, 14. Dezember 2010

Terlan



Das Dorf Terlan war immer bekannt als Dorf der Spargeln. In Südtirol werden vor allem hier rund um Terlan, Siebeneich und Vilpian die bekannten Spargeln mit Namen Margarethe angebaut und auch verkauft. Ein großer Vorteil für all jene, die frischen Spargel mögen bzw. Wert darauf legen, über die genaue Herkunft Bescheid zu wissen.
Sobald die Ernte beginnt, legen die Restaurants in Terlan und Umgebung los und kochen für all jene auf, die diese Zeit besonders intensiv genießen wollen. Bereits im März kann man so ein wenig die Freiheit des Sommers spüren.
Anscheinend sollen schon die Ägypter und Griechen dieses Sprossengemüse genossen haben. Abbildungen lassen nämlich auf Bündel von Spargeln schließen. Die Römer sollen den Spargel erstmals kultiviert haben. Noch dreieinhalb Monate und es kann losgehen :-).